Über uns

Warum wohnen in einer Genossenschaft eine gute Idee ist und was Sie und wir alle davon haben, sagen wir Ihnen hier – kurz und verständlich.

Unser Leitbild

Wir machen Wohnen zu dem, was es ist, zu einem Menschenrecht, das niemandem vorenthalten werden darf. Eigenbedarfskündigungen gibt es bei uns nicht. Wer bei uns einzieht, tut dies mit der Gewissheit, bleiben zu dürfen. Damit leisten wir einen wesentlichen Beitrag zur freien Entwicklung der Persönlichkeit unserer Mieter und fördern so einen demokratischen Grundgedanken abseits jedes Profitstrebens – getreu der ursprünglichen Genossenschaftsidee.

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Unsere gesellschaftliche Verantwortung

Als Genossenschaft tragen wir Verantwortung gegenüber der Gesellschaft. Daraus und aus dem Zweck unseres Handelns ergibt sich, dass bei uns der Mensch im Mittelpunkt steht. Deshalb sind und bleiben unsere Mieter und Mitglieder der Maßstab unserer Unternehmensführung.

Um den sozialen Zusammenhalt in unseren Wohnanlagen zu fördern, wählen wir unsere Mieter sorgfältig aus. So entstehen Räume, in denen Menschen gerne und bewusst zusammenleben.

Unsere Verantwortung für die Gesellschaft spiegelt sich auch in der Sorgfalt im Umgang mit den uns anvertrauten Geldern wider. Das schafft Vertrauen und Kostensicherheit.

Auch unsere Unternehmenspartner verlassen sich auf unsere Zuverlässigkeit. Kein Wunder also, dass wir konstruktive, langfristige und vertrauensvolle Beziehungen pflegen.

Unsere Wohnungen

Rund 1000 Wohnungen bieten wir als Baugenossenschaft an. Das bedeutet für unsere Mieter ein großes Angebot an Wohnraum. Und den Vorteil, bei einer Änderung der Lebensverhältnisse innerhalb der Genossenschaft umziehen zu können.

Den Bestand halten wir mittels regelmäßiger Modernisierungen und Sanierungen auf dem neuesten Stand. Damit sichern wir die Attraktivität und Zukunft unserer Genossenschaft.

Natürliche Nachhaltigkeit

Ein sparsamer Umgang mit Energiequellen reduziert nicht nur die Nebenkosten für alle. Energetische Sanierungsmaßnahmen senken zudem den CO2-Ausstoß und verringern unseren ökologischen Fußabdruck. Ein Beitrag, den wir aus Verantwortung für die Allgemeinheit und unsere jüngsten Mitglieder gerne leisten.

Unsere Geschichte

Die frühen Jahre – wie alles begann

Am Ende des 19. Jahrhunderts bringt die Industrialisierung immer mehr Menschen in die Städte. Bezahlbare Wohnungen, besonders für die Mittelschicht der damaligen Gesellschaft, sind knapp. Neben klassischen Werkssiedlungen entstehen noch vor dem Ersten Weltkrieg die ersten bayerischen Baugenossenschaften nach englischem Vorbild. Sie sollen den Bau menschenwürdiger Kleinwohnungen zu bezahlbaren Mieten fördern.

Baugenossenschaft Erlangen:
Ein prägender Teil der Stadtentwicklung

25.02.1910

Gründungsurkunde der „Baugenossenschaft Erlangen, eingetragene Genossenschaft mit beschränkter Haftpflicht“ beim Königlichen Amtsgericht (Registergericht) in Fürth.

1913

Es beginnt mit dem Bau von 36 Wohnungen in der Nürnberger Straße 94 bis 104.

1920–1922

Aus Not nachhaltig: 29 Reihenhäuser mit Kleintierställen und Gemüsegärten werden an der Schenk- und Liebigstraße gebaut und bezogen.

1929

Der Bestand ist auf 194 Wohnungen, drei Läden und eine Gaststätte gestiegen. Von den 381 Mitgliedern sind 194 mit Wohnungen versorgt.

1930-1935

Die massiv steigende Arbeitslosigkeit führt zur Kürzung von Staatszuschüssen, was die Bautätigkeit extrem einschränkt.

1935–1939

Zwei Doppelhäuser in der Schenkstraße, zwei Wohnhäuser Am Röthelheim und zwei Doppelhäuser an der Liebigstraße werden fertiggestellt.

1939

Der Zweite Weltkrieg stoppt alle weiteren Bauvorhaben. Ende 1939 hat die Genossenschaft 419 Mitglieder und besitzt 256 Wohnungen.

1945

Neubeginn in schwierigen Zeiten: Das bisher Geschaffene soll erhalten und der Fortbestand in wirtschaftlicher und finanzieller Hinsicht gesichert werden. Zusammen mit der Siemens-Reiniger-Werke AG wird ein Bauvorhaben mit 14 Wohnungen Am Röthelheim in Angriff genommen.

1950–1960

Endlich können notwendige Instandhaltungsarbeiten wieder aufgenommen werden. Dank der Förderung des Sozialen Wohnungsbaus durch den Bund entstehen 62 neue Wohnungen.

1960

Zum 50-jährigen Bestehen kann die Genossenschaft einen Bestand von 60 Häusern mit 387 Wohnungen, drei Läden und 13 Garagen vorweisen. Die Mitgliederzahl ist auf 493 gestiegen.

1961

Das erste Hochhaus, Haydnstraße 6, wird fertiggestellt.

1962

Verschmelzung mit der Baugenossenschaft Siedlung Am Röthelheim. Die Mitgliederzahl steigt auf 778; der Wohnungsbestand auf 560.

Die 60er

Der Regiebetrieb wird etabliert, um kleinere Reparaturen und Instandsetzungsarbeiten selbst durchführen zu können.

1971–1973

Die Gebäude am Europakanal 1-9 mit 64 Wohnungen entstehen.

1974

Verschmelzung mit der Gemeinnützigen Baugenossenschaft der Spar-, Bau- und Kreditbank e.G. Raiffeisen Erlangen. Das Ergebnis ist ein Zuwachs von 130 Wohnungen, einem Geschäftshaus und 242 Mitgliedern.

Die 90er

Umfangreiche Modernisierung der Häuser Gebbertstraße 100-106 mit Schließung der Baulücke durch einen Neubau von sechs Wohneinheiten.

1996

Verschmelzung mit der Baugenossenschaft der Universität Erlangen e.G. Der Wohnungsbestand wächst um 32 Wohnungen, die Anzahl der Mitglieder steigt auf 1090. Großsanierungsprojekte für 104 Wohneinheiten am Eggenreuther Weg und in der Junkerstraße.

2001–2004

Renovierung der denkmalgeschützten Gebäude in der Nürnberger Straße 96-104 und Schenkstraße 2. Die denkmalpflegerische Leistung wird vom Bezirk Mittelfranken mit einer Urkunde gewürdigt, die das Anwesen als wertvolles Kulturgut klassifiziert.

2010

Die Baugenossenschaft Erlangen eG feiert ihren 100. Geburtstag! Der Festakt findet am 15. Mai für geladene Gäste in der Heinrich-Lades-Halle statt. Am Tag darauf feiern die Mieter und Mitglieder in einem Festzelt. Ein Ereignis, das wir als Auftrag für die Zukunft verstehen.

2011

Im September 2011 ist es soweit, unsere ersten vier seniorengerechten Wohnungen werden an die neuen Mieter übergeben. Ein Schritt in unserer Geschichte, der auch von der Presse mit entsprechenden Beiträgen gewürdigt wird.

2016

Modernisierung unserer Anwesen in der Nürnberger Str. 113 – 121 und der Reinhardstr. 1. Außer der Fassade werden die Fenster erneuert und Balkone angebaut. Auch die Außenanlagen werden neugestaltet.
Für diese Maßnahme erhalten wir vom Bezirk Mittelfranken die Auszeichnung im Rahmen der Denkmalprämierung 2018 für hervorragende denkmalpflegerische Leistungen.

2017

Neubau von 25 barrierearmen Wohnungen mit Tiefgarage in der Schenkstraße 23a, b und 25.

Vorstand und Aufsichtsrat

André Rauscher

Vorstandsvorsitzender

Armin Langgut

Technischer Vorstand

Hennry Schott

Nebenamtlicher Vorstand

Manfred Hofstätter

Aufsichtsratsvorsitzender

Nicole Kaltenhäuser

Schriftführerin

Verena Hack

Aufsichtsratsmitglied

Andreas Biernoth

Aufsichtsratsmitglied

Johannes Hofmann

Stv. Aufsichtsratsvorsitzender